Nutzerbrille

Den Nutzer im Blick

Kategorie: UX-Strategie und -Management

Nur glückliche UX Designer erschaffen begeisternde Produkte

Unglückliche UX Designer produzieren dagegen Flops – und das oft am laufenden Band. Wiederholte Flops steigern die Wahrscheinlichkeit von zukünftigen Flops deutlich, da Misserfolgserlebnisse einen Erfolgszwang hervorrufen und damit Kreativität gehemmt wird.
Es entsteht ein Teufelskreis, der kaum mehr durchbrochen werden kann.

Wie bekommen UX Designer Erfolgserlebnisse?

Ganz einfach: Indem man ihnen Zeit gibt!

  • Zeit für Nutzerinterviews und das Zusammenstellen daraus gewonnener Erkenntnisse zu Personas.
  • Zeit für regelmäßige Evaluationen von Arbeitsergebnissen mit und durch Personen aus der Zielgruppe.

Genau diese Zeit fehlt aber oft.

Viele Projektleiter fordern allzu früh sichtbare Ergebnissen ein, beispielsweise in Form von Wireframes. Damit rauben sie wertvolle Zeit für Nutzerforschung. Und dies findet tragischer Weise besonders oft in agilen Konzeptions- und Entwicklungsprozessen statt.

Nutzerforschung wird gleichgesetzt mit Langsamkeit und agile Entwicklung mit Schnelligkeit – und siehe da, nun haben die Projektleiter ihre Begründung für den Verzicht auf Nutzerforschung.

Wir alle wissen, dass genau dies UX Designer unglücklich macht. Agile Entwicklung bedeutet für sie alles zu tun, um den Nutzer in den Mittelpunkt der Konzeption & Entwicklung zu stellen. Den Nutzer frühzeitig fassbar zu machen, seine Anforderungen, Wünsche und Verhaltensweisen schnell kennenzulernen und ihn im Gestaltungsprozess einzubeziehen.

Agile Entwicklung bedeutet für UX Designer ganz sicher nicht auf Nutzerforschung zu verzichten („Agile Development Is No Excuse for Shoddy UX Research”). Nutzerforschung wird als zwingend nötig angesehen, um Produkte zu schaffen die Nutzer begeistern.

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Nutzer/-innen und Anwendungen „unter die Lupe“ nehmen…

… das ist meine Leidenschaft und mein Antrieb – auch und im Besonderen mit dem Angebot www.nutzerbrille.de.

Foto Thorsten Wilhelm1996 begann meine UX-Leidenschaft. Damals am Institut für Marketing & Handel beschäftigt, kam ich zum ersten Mal mit dem Thema „Gebrauchstauglichkeit“ in Kontakt. Mein Mentor, Prof. Dr. Günter Silberer, pflegte und kultivierte die Aussage „unter die Lupe nehmen“ und prägte damit auch meine Einstellung als Forscher und Berater in Sachen User Experience:

Immer genau hinschauen, mit viel Liebe zum Detail forschen und beraten, niemals die Sicht der Nutzer/-innen aus den Augen verlieren, Akzeptanz und Wirkungen von Anwendungen gleichermaßen betrachten und die Bedürfnisse von Nutzern stets in den Mittelpunkt aller Maßnahmen stellen.

Mit Nutzerbrille.de möchte ich Ihnen und auch mir selbst helfen Zielgruppen immer besser kennenzulernen, deren Bedürfnisse und Wünsche aufzudecken und Anwendungen durch den Blick der Brille von Nutzer/-innen der Zielgruppe zu optimieren.

Ich werde Ihnen vor allem in Interviews mit Nutzern/-innen tiefe Einblicke in die Bedürfnisse und Wünsche von unterschiedlichen Zielgruppen bieten, Generations- und Trendforscher zu Wort kommen lassen und jede Menge positive Beispiele für eine nutzerzentrierte Anwendungsgestaltung bieten.

Genauso freue ich mich darauf durch die Diskussion mit Ihnen meinen Blick auf Nutzer/-innen zu erweitern und über meinen Tellerrand zu schauen, der seit dem Jahr 2000 vor allem durch meine Tätigkeit als geschäftsführender Gesellschafter der eresult GmbH gebildet wurde und wird.