Es gibt Menschen der deutschen UX Community, bei denen weiß ich genau, wofür sie stehen. Patrick Gallitz (Mindfacts) gehört für mich dazu:
Patrick steht für einen Anspruch an User und UX Research, den ich schätze und der in seiner Ausprägung einmalig ist:
Genau hinschauen, zuhören, methodisch sauber arbeiten, stets Wissen und entscheidungsrelevante Erkenntnisse schaffen – zuverlässig und gültig, ab und an grundlegend, und auch unbequeme Erkenntnisse aussprechen.
Dafür steht Patrick seit Jahrzehnten. Er sieht UX und User Research als Instrument der Unternehmensführung an – niemals nur als einzelnes Projekt, abgeschlossen mit der Präsentation von Ergebnissen.
Patrick blieb und ist neugierig, lernbereit, will Erkenntnisse schaffen, die zu besseren Entscheidungen – sowohl auf operativer als auch strategischer Ebene – führen.
Diesen Anspruch lebt Patrick seit mehr als zwei Jahrzehnten.
Diese Leidenschaft und sein Verständnis von UX Research in Perfektion hat er inzwischen an viele UX Professionals weitergegeben.
Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften und ersten Stationen in der Markt- und Nutzerforschung gründete Patrick im Jahr 2004 Mindfacts.
Mehr als 20 Jahre und 500 Studien später beschäftigt ihn noch immer die Frage, wie wir Menschen besser verstehen können und welchen Beitrag UX Research zu Produkt-, Innovations- und Unternehmensentscheidungen leisten kann.
Und genau aus diesem Grund hat Mindfacts vor einigen Jahren den UX Research Monitor initiierte und inzwischen etabliert hat. Patrick und sein Team wollen damit nicht nur wissen, welche Methoden wir UX Professionals einsetzen. Sie interessiert auch, wie sich unsere Profession verändert:
- Was macht beispielsweise KI mit unserer Arbeit? Wird Research lediglich effizienter – oder dank KI strategisch relevanter?
- Wie schaffen wir „Business Impact“, kommen von UX Research machen hin zu UX Research wirksam(er) machen?
- Und welche Rolle werden UX Researcher künftig in Unternehmen einnehmen?
Über diese Fragen, den UX Research Monitor 2026 und Patricks‘ Sicht auf die Zukunft unserer Profession haben wir gesprochen.





