Schlagwort: UX Management

Von der UX Task Force zur Partnerschaft mit dem Management: Kundenbedürfnisse als Entscheidungsgrundlage!

Wie gelingt es, UX als strategischen Erfolgsfaktor in einem Unternehmen zu verankern? In diesem Interview spreche ich genau darüber mit Inga Scharfenberg, der es gelang über eine UX Task Force viel Sichtbarkeit im Top-Management ihres Arbeitgebers zu erlangen. Sie gibt Ihnen tiefe Einblicke in ihre Arbeit als „Anwältin von Kunden und Kundinnen“.

Inga berichtet, wie sie mit einem kombinierten Methodenansatz, Co-Creation und gezielter Aufklärungsarbeit Werbung für UX Design und User Research macht und dem Top-Management immer wieder hilft die richtigen Dinge richtig gut zu gestalten.

Inga Scharfenberg bietet ein Zitat im Foto: „In digital ausgerichteten Unternehmen sollte eine UX Abteilung Pflicht sein. Wenn an den Nutzenden vorbei optimiert wird, bringt es nichts.“ Inga ist bei freenet tätig.Ich durfte Inga kennenlernen, als sie bei der freenet AG damit begann eine UX Task Force aufzubauen – und das mit Herzblut, viel Leidenschaft und klarem Verstand tat. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Energie, Sorgfalt und Erfolgen Inga „forschungsbasiertes“ UX Design im Unternehmen sichtbar machte und verankerte.

Inga ist eine Macherin – analytisch und empathisch zugleich, mit einem klaren Fokus auf Kundenzentrierung.

Sie vertritt die Perspektive der Nutzenden nicht nur konsequent, sondern auch strategisch klug: In ihrer Rolle als Mitarbeiterin Market Research & Customer Advocacy sorgt sie dafür, dass die Stimmen von Kunden und Kundinnen gehört werden – und zwar dort, wo Entscheidungen getroffen werden.

Im Gespräch gibt Inga Ihnen und mir tiefe Einblicke in ihren Weg, ihre (Erfolgs-)Methoden und ihr Selbstverständnis – und sie zeigt Ihnen damit auf, wie UX zur echten Entscheidungsgrundlage wird, und wie UX Designerinnen und Designer strategische Partner des Top-Managements werden.

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Andreas Hinderks – Architekt und Gestalter einer kundenzentrierten Unternehmensstrategie

Es ist stets eine große Bereicherung mit Andreas Hinderks über Usability, User Experience und UX Management zu sprechen. Ich freue mich daher sehr, dass Andreas mir und Ihnen für ein Interview auf nutzerbrille.de zur Verfügung stand.

Andreas Hinderks - Profilfoto

Andreas Hinderks

Andreas ist ausgebildeter Informatiker, erfahrener Gestalter, Anforderungs- und Produktmanager in einer Person.

Seit 2016 gibt Andreas seine Erfahrungen als freiberuflicher Berater weiter. Zuvor war er in Unternehmen unterschiedlicher Branchen tätig. Auf Unternehmensseite übernahm Andreas planende, koordinierende und beratende Aufgaben in der Entwicklung, im Anforderungs- und Produktmanagement.

Als aktives Mitglied sowohl im Berufsverband der Deutschen Usability & User Experience Professionals als auch in der Gesellschaft für Informatik, und nicht zuletzt als eines von drei UEQ-Teammitgliedern (User Experience Questionnaire), leistet Andreas wichtige Beiträge, um für UX Denk- und Prozessmodelle, sowie einen effizienten Einsatz von UX Methoden zu werben.

Andreas verfügt über jene Fähigkeiten und Kompetenzen die nötig sind, um den UX Reifegrad von Unternehmen zu steigern und Digitale Transformation voranzutreiben. Zu diesen Themen werden Sie im Interview neue Sichtweisen und Gedanken erfahren. Weitere Themen unseres Interviews sind: Berufsbilder der UX Branche, UX Strategie und UX Management.

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UX & Marketing – Hand in Hand zur UX-driven Company

2012 habe ich die Botschaft vermittelt, dass Psychologen/-innen die besten User Researcher (w/m/d) sind – das tat ich in Sozial Medien und auf Blogs, in Interviews.

Ich habe inzwischen dazugelernt. Mir wurde verdeutlicht und natürlich auch selbst deutlich, dass pauschale Aussagen zu Qualifikationen nicht angebracht sind. Sie treffen einfach nicht zu.

Es gibt viele Möglichkeiten sich zu einem hervorragenden User Researcher (w/m/d), UX Manager (w/m/d) oder UX Designer (w/m/d) ausbilden zu lassen. Und es gibt natürlich ausgebildete Psychologen/-innen, die ihren Job als UX Professional (w/m/d) nicht gut ausfüllen. Ich bitte daher alle um Entschuldigung, die ich damals mit meiner pauschalen Aussage verärgert habe.

Meine Lehren hielten mich nun davon ab diesem Beitrag den Titel: „Marketer sind die besten UX Manager (w/m/d)“ zu geben.  Viel zu pauschal!

Lassen Sie uns dennoch diesem Gedanken einmal nachgehen: Wie wäre es, wenn Sie die Stelle eines Teamlead UX (w/m/d), UX Manager (w/m/d), Digital Manager (w/m/d) oder Head of UX Design (w/m/d) mit einem Marketer (w/m/d) – verstanden als Fachfrau/Fachmann für Marketing – besetzen? Bietet das Vorteile? Ist das vielleicht sogar ein Erfolgsfaktor auf dem Weg zur Steigerung des UX Reifegrades Ihres Unternehmens?

Ich bin der Meinung, dass es naheliegend ist auf Marketer zu setzen, wenn es darum geht ein Unternehmen hinzuführen zu einer integrierte UX Kultur, hin zu einer „UX-driven Company“. Gerne möchte ich Ihnen dies begründen.

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